Beispiel / Kanzlei
Der Mandant rechnet selbst. Und meldet sich vorbereitet.
Wie eine Kanzlei für Verkehrsrecht aus Erstberatungen ohne Substanz vorqualifizierte Mandate gemacht hat.
Ausgangslage
Jeder Anruf begann bei null.
Wer einen Bußgeldbescheid bekommt, ruft an und will wissen, ob sich ein Einspruch lohnt. Die Kanzlei fragte am Telefon jedes Mal dasselbe ab: Geschwindigkeit, Ort, Punkte, Voreintragungen, Rechtsschutz. Erst danach war klar, ob aus dem Anruf ein Mandat wird oder nur eine kostenlose Auskunft.
Die Kanzleisoftware konnte Akten anlegen, aber erst, wenn jemand die Daten aus dem Gespräch eingetippt hatte. Der Weg vom Anruf bis zur Akte blieb Handarbeit, und ein großer Teil der Anrufe führte nie zu einer Akte.
Lösung
Ein Bußgeldrechner, der vorsortiert.
Der Betroffene gibt online ein, was im Bescheid steht. Er sieht sofort Bußgeld, Punkte und ob ein Fahrverbot droht. Wer danach Kontakt aufnimmt, hat die Fragen schon beantwortet, die vorher am Telefon gestellt wurden. Die Anfrage landet mit allen Angaben in der Kanzleisoftware. Wie Anfragen ohne Abtippen im System landen.
01 · Aus dem Regal
Bausteine, die es schon gab
Formular, Ergebnisseite, Anfrage per E-Mail, Landingpage, die bei Google gefunden wird.
02 · Neu gebaut
Die Rechenlogik nach Bußgeldkatalog
Tatbestand, Geschwindigkeit, innerorts oder außerorts, Voreintragungen. Dazu die Regel, ab wann die Kanzlei nachfasst.
03 · Angebunden
Schnittstelle zur Kanzleisoftware
Aus der Anfrage wird eine Akte mit allen Angaben. Kein Abtippen, kein Rückruf für die Grunddaten.
Wo läuft Dein Betrieb
an seiner Software vorbei?
Ein halber Tag bei Dir im Betrieb. Du bekommst eine Liste: was fehlt, was es bringt, was es kostet. Was Du davon umsetzt, entscheidest Du danach.